Lazer

Laser beim ZahnarztLaser beim Zahnarzt
Heutzutage wird der Laser als moderne und sanftere Methode der Zahnbehandlungen immer beliebter. Immer mehr Zahnärzte bieten in ihren Praxen diesen Service an. Der moderne Zahnarzt besitzt mit dem Laser praktisch eine präzise Klinge aus gebündeltem Licht, die es ihm erlaubt, genauer als mit dem Bohrer zu arbeiten. Inzwischen ist der Laser vielseitig einsetzbar. Er ermöglicht heutzutage die Zahnaufhellung – das sogenannte Bleaching – die Karies-, die Zahnfleisch- und die Wurzelbehandlung. Der Laser kann Aphthen und Herbes beseitigen und gestattet sogar zahnchirurgische Eingriffe. Sollten sie sich beim Zahnarzt (zum Beispiel: Prof. Dhom – Ludwigshafen) für eine Laserbehandlung entscheiden, müssen sie jedoch die anfallenden Kosten beachten. Sie sollten bedenken, dass die meisten gesetzlichen Krankenkassen Laserbehandlungen beim Zahnarzt entweder gar nicht oder nur zum Teil bezahlen.
Wenn sie jedoch privat versichert sind, haben sie eine gute Chance, die Kosten erstattet zu bekommen. Wie teuer eine Laserbehandlung werden kann, richtet sich nach der Behandlungsdauer und dem Komplexität der Behandlung. Auf jeden Fall sollten sie sich vor der Behandlung genau über die Kosten und ihre Übernahme durch die Krankenkasse informieren. Eine Möglichkeit für gesetzlich Versicherte die Kosten aufzufangen, liegt im Abschluss einer Zahnzusatzversicherung. Doch wieso übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Laserbehandlung nicht? Sie müssen bedenken, dass der Zahnarzt die Anschaffung seines Dental-Lasers selbst bezahlen muss und die Behandlung meist länger dauert als mit herkömmlichen Methoden. Die dadurch entstehenden Kosten können die gesetzlichen Krankenversicherungen mit ihrem begrenzten Budget nicht tragen. Dabei liegt der Vorteile des Dental-Lasers auf der Hand: Die Laserbehandlung beim Zahnarzt ist sanfter als der konventionelle Bohrer. Der Zahnarzt kann mit dem Laser präziser, schmerzarmer, unblutiger und damit steriler arbeiten. Auch die Vibrationsübertragung auf den Zahn ist geringer. Druck- und Temperaturschmerzen entfallen. Der Laser erzeigt kein Bohrgeräusch und auf die Betäubung kann verzichtet werden. Hinzu kommt, dass sollte es nach Implantationen zu Knochenentzündungen kommen, der Laser eine effektive Behandlungsmethode ist. Wenn sie zu denjenigen gehören, die Blutverdünner zu sich nehmen müssen, bietet sich der Laser, da unblutig, besonders an. Eine der interessantesten Wirkungen erzielt der Laser bei der Keimabtötung.

Die Laserwellen verdampfen die Feuchtigkeit in den Keimen und die Zellmembran platzt auf. Damit sind die Keime abgestorben. Über Gefahren durch den Laser, brauchen sie sich keine Sorgen zu machen. Die Lasertechnik ist seit Anfang der 90er Jahre im Gebrauch und die Zahnärzte am Laser gut geschult. Haben sie es mit einem erfahrenen Laserarzt zu tun und beachten alle Sicherheitshinweise, wie etwa das Tragen einer Schutzbrille, ist kaum ein Risiko vorhanden. Doch gibt es einen Wermutstropfen. Selbst wenn sie sich für den Laser entschieden haben, den gefürchteten Bohrer kann der Laser auch heutzutage nicht vollständig ersetzen. Trotzdem bleibt die Lasermethode eine angenehme und schonende Alternative zum Bohrer, mit Vorteilen welche die höheren Kosten bei weitem aufwiegen.

Kürettage
Kürettage ist ein paradontologischer Eingriff, mit dem Plaque und Zahnstein, die sich unterhalb des Zahnfleisches und am Zahn selbst ansammeln, entfernt wird. Einfacher gesagt, die Zähne werden geschabt und poliert. Da wegen dem angehäuften Plaque Zahnstein gebildet wird, auch unterhalb des Zahnfleisches, ist die Behandlung auch unter dem Zahnfleisch durchzuführen. Zahnstein bietet eine gute Grundlage für die Vermehrung von jeglichen Arten von Bakterien, die dann zu Entzündungen, Verlust von Kieferknochen und auch zu Zahnausfall führen können. Kürettage wird an dem betroffenen Kieferbereich unter Lokalanästhesie durchgeführt. Es kann nur ein einzelner Zahn behandelt werden oder, wenn mehr befallen sind, auch der ganze Mundbereich. Kürettage kann mit mechanischen Mitteln oder mit einem Laser durchgeführt werden. Am wirkungsvollsten ist die Kombination beider Methoden (wie die Behandlung auch bei uns durchgeführt wird).

Laser Therapie zur Behandlung von Aphten und Herpes
Die Low Level Laser Therapie stellt in der Laser Zahnheilkunde einen speziellen Bereich dar, der oft unterschätzt und auch belächelt wird. Da die Wirkung der Laserstrahlung nicht unmittelbar sichtbar und auch manchmal nicht direkt fühlbar ist, ist es schwer Zweifler zu überzeugen, auch wenn es bereits hunderte von klinischen Studien zu diesem Thema gibt, die alle von den positiven Ergebnissen im Rahmen der Low Level Laser Therapie (LLLT) berichten.

Low Level Laser, wie die Diodenlaser von elexxion, lassen sich in einer zahnärztlichen Praxis recht häufig anwenden. Angefangen bei der Linderung von Kiefergelenksbeschwerden bis hin zur Laser beim ZahnarztReduzierung von postoperativen Schmerzen sowie der photodynamischen Therapie zur Reduktion der Keimbelastung in der Endodontie und Parodontologie. Weitaus häufiger kommen jedoch Patienten mit Aphten- oder auch Herpes-Affektionen in die Praxis, die zu den am häufigsten auftretenden Mundschleimhauterkrankungen zählen. Diese sind mit klassischer medikamentöser Therapie nur schwer und mit mäßigem Erfolg zu behandeln. Das liegt sicherlich auch an der speziellen Ätiologie und Genese dieser Erkrankungen.

Schmerzfreie Oralchirurgie mittels moderner Lasertechnik
Durch die Schnelligkeit der Behandlung mit dem Laser wird das Gewebe geringer belastet. In vielen Fällen muss die Wunde auch nicht mehr genäht werden. Die Heilung wird beschleunigt, indem die Wunde nach der Behandlung „verschweißt“ wird. Dies hat auch zur Folge, dass Operationen nahezu blutungsfrei durchgeführt werden können.

Der Einsatz der Laser-Technologie ist absolut ausgereift, sodass die Sicherheit für unsere Patienten gewährleistet ist. Der Laser kann auch bei schwangeren Patientinnen eingesetzt werden. Und auch für Patienten mit Blut- und Kreislauferkrankungen ist der Lasereinsatz eine bewährte Alternative.

Esthetisch

zahnarzt türkei

Ästhetische Zähne scheinen heutzutage immer mehr zu einem Schönheitsideal zu gehören. So heißt es, ein Lächeln sei der Anfang von einer Freundschaft. Und die Ästhetik Ihrer Zähne kann Ihre Ausstrahlung in großem Ausmaß beeinflußen.

Um einen blendenden Eindruck zu hinterlassen, empfiehlt sich als Mindestgrundlage eine ausgiebige Zahnpflege. Doch es lässt sich auch nachhelfen: Mit modernsten Biomaterialien scheint es immer möglicher zu werden, Zähne immer einfacher ästhetisch aussehen zu lassen. An erster Stelle professioneller Hilfe bei der Verbesserung der Zahnästhetik steht jedoch die professionelle Zahnreinigung.

 Implantate, Brücken oder Kronen erfordern den Besuch eines Zahnarztes, um einen genauen Plan über den Behandlungsablauf und um die nötigen Abdrücke zu machen. Es wird dann ein Provisorium angefertigt, welches in den darauffolgenden Tagen nach dem Zahnarztbesuch angepasst wird. Nach 2 – 3 Wochen kann die prothetische Arbeit problemlos befestigt werden.

Die Zahnästhetik wird maßgebend bestimmt durch die Zahnfarbe, die Zahnstellung, die Zahnform und durch den Zahnfleischverlauf.
Die ideale Zahnfarbe ist weiss mit alters- oder individuell bedingten Tönungen. Durch Bleichen (Bleaching) können Zähne ein schönes Weiß erzielen und durch regelmäßige Zahnreinigung auch (er)halten.
Eine genaue Vorstellung über eine optimale Zahnstellung ist nicht bekannt, nur das eine Zahnfehlstellung schon in sehr jungen Jahren erkannt und korrigiert werden kann. Die Zahnform an sich spielt eine eher untergeordnete Rolle wenn es um die Ästhetik geht, wohingegen der Zahnfleischverlauf eine wichtige Rolle einnimmt: Bei stark zurückgezogenem Zahnfleisch wirken die Zähne meist sehr lang.

Halitosis

HalitosisMundgeruch wird medizinisch Halitosis oder Halitose genannt
Das Thema Mundgeruch wird sehr oft tabuisiert, von Seiten des Patienten wie auch von Seiten der Behandelnden, rückt aber zunehmend wieder in den Fokus der Zahnärztlichen Praxis. Weit verbreitet ist die Ansicht, dass Mundgeruch auf Magenprobleme zurückzuführen sei. Neueste Untersuchungen zeigen aber, dass zu 90% die Ursache in der Mundhöhle der Betroffenen zu finden ist und von den verbleibenden 10% nur ein kleiner Teil den Magen selbst betrifft.

Die Bezeichnung Halitosis (lat. halitus: Hauch, Dunst) ist eine von vielen Synonymen für den Begriff Mundgeruch. Dabei sind allerdings nur Halitosis und foetor ex ore (lat: Modriger Geruch aus dem Mund) mit Definitionen belegt. Foeter ex ore beschreibt einen üblen Geruch der beim Atmen durch den geöffneten Mund austritt, Halitosis den Geruch beim Atmen durch die Nase mit geschlossenem Mund. Da beides unterschiedliche Ursachen haben kann, muss er auch getrennt untersucht werden.

Ursachen, Symptome und Behandlung von Mundgeruch
Die Ursachen von Mundgeruch im Sinne einer Halitosis oder “Foeter ox ore” sind vielfältig. Grob lassen sie sich einteilen in Ursachen, die auf die Mundhöhle beschränkt sind (orale Ursachen) und solche, die andere Gründe haben. Im Mundhöhlenbreich spielt vor allem die bakterielle Zersetzung organischen Materials eine Rolle. Dabei werden flüchtige Schwefelverbindungen so genannte “volatile sulphur compounds; VSC” frei, die den Hauptbestandteil der üblen Geruchswahrnehmung ausmachen. Bedingungen dafür sind unter anderem mangelnde Mundhygiene, Zahnbelag, Infektionen mit Pilzen (z.B. candida albicans), Zungenbelag, Karies, offene Wurzelkanäle sowie unsaubere Prothesen. Des weiteren können Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) oder allgemein in der Mundhöhle, sowie eine Parodontose zu unangenehmem Geruch führen.

Nicht-orale Ursachen von Halitose sind am häufigsten im Nasen-Rachen-Raum zu finden und fallen in den Fachbereich des HNO-Arztes. Verstärkter Sekretfluss, Nasennebenhöhlenentzündungen (Sinusitis), chronischer Schnupfen sowie Entzündungen sind hier die Hauptursachen.

Zudem können Gründe bei allgemeinen Erkrankungen, starkem Rauchen, bestimmten Ernährungsgewohnheiten, Erkrankungen des Magen-Darmtraktes, bei Diabetes mellitus und der Einnahme von Medikamenten gefunden werden.

Diagnose der Halitose
Halitosis lässt sich in 3 Untergruppen einteilen. Halitosis, Pseudo-Halitosis und Halitophobie.

Halitosis beschreibt einen deutlichen Mundgeruch, der objektiv diagnostizierbar ist und von anderen wahrgenommen wird. Ein verstärkter Mundgeruch tritt auf bei dem Genuss von Alkohol oder Knoblauch (physiologische Halitosis). Ein starker unangenehmer Mundgeruch kommt durch die Zersetzung von organischen Verbindungen zustande (pathologische Halitosis).

Von der Pseudohalitosis spricht man, wenn der Betroffenen einen Mundgeruch angibt oder wahrnimmt, der sich aber nicht objektiv bestätigen lässt.

Die Halitophobie ist ein Hineinsteigern in die Vorstellung unter Mundgeruch zu leiden für den es keinerlei Belege gibt und der Patient lässt sich nur schwer vom Gegenteil überzeugen.

Die objektive Beschreibung des Mundgeruches gestaltet sich allerdings recht schwierig. Ein recht einfaches aber nicht sehr genaue Methode ist die der “organoleptische Messung”. Der Untersucher bittet den Patienten ihn anzusprechen und prüft dabei den Geruch der austretenden Luft. Eine Klassifizierung in Schweregrade geschieht über den Abstand bis zu dem der Untersuchende etwas riecht. Grad 1 ist bis 10 cm von Gesicht des Patienten, Grad 2 bis 30 cm und Grad 3 bis 1m. Diese Methode dient allerdings nur der generellen Einschätzung, da sie durch verschiedene Faktoren beeinflusst wird.